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Mobilität und Künstliche Intelligenz

standen im Mittelpunkt einer Delegationsreise mit rd. 100 Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien, die in der Zeit vom 24. Februar bis 1. März unter Leitung der Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, nach Nanjing, Shanghai, Hangzhou und Shenzhen in der Volksrepublik China stattfand. Den Auftakt machten Veranstaltungen zum 25-jährigen Jubiläum der Partnerschaft Baden-Württembergs mit der Provinz Jiangsu in Nanjing, an die sich zahlreiche Besuche von Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Shanghai, Hangzhou und Shenzhen anschlossen.

Die Feierlichkeiten anlässlich der 25-jährigen Partnerschaft Baden-Württembergs mit der Provinz Jiangsu wurden mit einer Innovations-Messe eröffnet, auf der sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Jiangsu zu den Themen Mobilität, Umwelttechnologien, erneuerbare Energien, E-Commerce, Logistik und Künstliche Intelligenz präsentierten und mit den baden-württembergischen Delegationsteilnehmern ins Gespräch kamen. In ihrer Eröffnungsansprache würdigte die Wirtschaftsministerin die langjährige gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Provinz Jiangsu und hob besonders die Arbeit der Gemischten Arbeitsgruppe zur Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit hervor (der LVI-Geschäftsführer Wolfgang Wolf bekanntlich seit mehr als 20 Jahren angehört und dort die Industrie-Interessen Baden-Württembergs vertritt), in der jeweils die Grundlagen für zahlreiche gelungene beiderseitige Projekte gelegt worden seien.

Im weiteren Verlauf der Reise standen dann Besuche und Gespräche bei den Automobil-Unternehmen Geely, WM Motor und BYD ebenso auf dem Programm wie bei Global Playern der Internet- und Elektronikbranche wie Tencent und Huawei, aber auch Treffen mit Start-Ups wie Intellifusion (2014 gegründet) und UB-tech (2012 gegründet und weltweit führend bei der Produktion von humanoiden Robotern), die beide ihre Wurzeln im Silicon Valley haben. Des Weiteren tauschten sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen beider Seiten in einem Symposien zum Thema Künstliche Intelligenz aus.

In den zahlreichen politischen Gesprächen, die die Ministerin in Nanjing, Shanghai und Shenzhen führte, machte die Wirtschaftsministerin immer wieder deutlich, wie wichtig eine Partnerschaft Chinas mit Deutschland und Baden-Württemberg „auf Augenhöhe“ ist. Dies bedeute, dass deutschen und baden-württembergischen Unternehmen dieselben (offenen) Zugangsmöglichkeiten zum chinesischen Markt gegeben werden müssten, wie sie für chinesische Unternehmen in Bezug auf den Eintritt in den deutschen Markt bestehen.

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